Sambo

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Sambo ist eine russisch-sowjetisch hybride Kampfsport-Disziplin, die sich hautsächlich aus Techniken des Judo, Jiu Jitsu sowie dem traditionellen Ringen speist.

Auf der Suche nach einer optimalen und effektiven Kampfdiziplin für die Rote Armee wurde ab 1923 die Entwicklung des Sambo eingeleitet.

Sambo setzt sich abkürzend aus den russischen Worten »Samooborona bjes oruschija« (Самооборона без оружия) zusammen, was »Selbstverteidigung ohne Waffen« bedeutet.

Entwickelt in seiner Gründungsphase vor allem durch Viktor Spiridonov und Vasili Oshchepkov und später durch Anatoly Kharlampiev. Ab 1938 wurde es in der UdSSR als Wettkampfsport anerkannt.

Es wird in zwei Richtungen unterschieden:

  • Sport Sambo | Wettkampf mit ähnlichen Regeln wie im Judo oder olympischen Freistilringen. Erlaubt sind Würfe, Fixierung des Gegners am Boden und Hebel auf Arme und Beine. Würgegriffe sind im Gegensatz zum Judo verboten.
  • Combat Sambo | ähnelt weitestgehend modernen Mixed-Martial-Arts-Wettkämpfen. Kopfschutz, Zahnschutz, Tiefschutz, Schienbeinschützer und leichte Handschuhe gehören zur Ausrüstung. Die Regeln lassen erheblich mehr Spielraum als jene des Sport Sambo. Erlaubt sind neben Würfen, Fixierungen und Hebeln auch Schläge und Tritte sowie Würgegriffe.

Sambo Wikipedia